top of page
  • AutorenbildVera Borsdorff

Der weibliche Zyklus als Achtsamkeits-Tool

Aktualisiert: 28. März

Lerne deinen Menstruationszyklus zu verstehen, so kannst du die unterschiedlichen Phasen für dich nutzen, um deine Lebensbereiche wie Gesundheit, Beziehungen, Freizeit und Beruf zu fördern. Bringe deinen Alltag mit deinem Zyklus in Einklang und profitiere von deinem Zykluswissen.


Der Menstruationszyklus mit seinen verschiedenen Phasen

Man kann den Menstruationszyklus in vier Phasen einteilen: Menstruationsphase, Follikelphase, Eisprung (Ovulation) und die Lutealphase. Gerne wird der Zyklus auch in den vier Jahreszeiten beschrieben. Demnach beginnt der Zyklus in der Menstruationsphase mit dem Winter. Dann folgt in der Follikelphase der Frühling. Der Eisprung wird mit dem Sommer verglichen und die Lutealphase wird auch als die Herbstphase bezeichnet.

Die Menstruationsphase (Winter)

Der Zyklus und somit auch die Menstruationsphase beginnt mit dem ersten Tag der Blutung (Menstruation), die aufgrund eines sinkenden Progesteronspiegels einsetzt. Diese Phase können wir als Ruhe- und Rückzugsphase bezeichnen. Du solltest dir nun eine Auszeit nehmen, um deinen Bedürfnissen nachzugehen. Generell ist in dieser Phase dein Energielevel sehr gering. Sie eignet sich auch dafür, um in die Reflexion zu gehen. Vielleicht möchtest du reflektieren, wie die letzten Wochen für dich waren: Was darf bleiben? Was soll gehen? Was hat dir gut getan? Möchtest du dich in gewissen Bereichen neu ausrichten? Nutze diese Phase, um mit deiner Intuition in Verbindung zu sein und Kraft zu tanken. Nutze sie für einen Neuanfang!

Die Follikelphase (Frühling)

Der Eisprung = Ovulation (Sommer)

Die Lutealphase (Herbst)



Warum du deinen Zyklus tracken solltest

Es ist ratsam, dass du deinen Zyklus dokumentierst, damit du ihn verstehst und du deinen Alltag nach deinen Bedürfnissen ausrichten kannst. Somit kannst du dir ganz bewusst Selbstfürsorge und Achtsamkeit schenken; in dich reinhören, was du in den verschiedenen Phasen gerade brauchst und deine Prioritäten setzen. Du kannst auch deine Stärken in den unterschiedlichen Phasen nutzen und bist viel ausgeglichener. Außerdem hilft es dir, dass du deinen Körper verstehst - was Auswirkungen auf dein Selbstwertgefühl und deine mentale Gesundheit hat.


Wie du deinen Zyklus trackst

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie du deinen Zyklus tracken kannst. Wichtig dabei ist, dass du für dich herausfindest, welche Methode für dich am besten ist und in deinen Alltag passt. Es gibt verschiedene Apps, mit denen du deinen Zyklus dokumentieren kannst, das Zyklus Rad (bei dem du einen Begriff am Tag notierst) oder auch einfach ein Notizbuch (notiere deine Gefühle, dein Empfinden, deine Bedürfnisse, dein Energielevel, deinen Schlaf, deinen Appetit, deine Libido, deine Verdauung,...). Finde das, was sich für dich richtig anfühlt und in deinen Alltag passt. Wichtig ist, dass du ein Verständnis für deine verschiedenen Phasen im Zyklus entwickelst, deine Hormonschwankungen verstehst und wie sich diese auf deinen Alltag auswirken.


Gib dir Zeit, um deinen Zyklus kennenzulernen. Fange einfach mal an zu notieren und deine Phasen zu analysieren. Du wirst merken, je mehr du dich mit deinem Zyklus auseinandersetzt, desto einfacher wird es dir im Alltag fallen, auf deine Bedürfnisse zu achten. Richtest du deinen Alltag bereits nach deinem Zyklus aus? Verrate es mir gerne in einem Kommentar.


65 Ansichten0 Kommentare

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen

コメント


bottom of page