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  • AutorenbildVera Borsdorff

Darmgesundheit

Aktualisiert: 28. März

Der Darm spielt eine zentrale Rolle für unsere Gesundheit und hat einen großen Einfluss auf unser ganzheitliches Wohlbefinden. Da mich das Thema Darmgesundheit schon einige Jahre begleitet und so wichtig ist, möchte ich dir mit diesem Blogbeitrag gerne einen kleinen Einblick in dieThematik rund um das Thema Darm geben.


Fakten zum Darm

Der Darm (Dickdarm und Dünndarm) ist etwa 8 Meter lang. Glatt gestrichen ergibt er eine Strecke von etwa 7 Kilometern und hat eine Oberfläche von 400-500m2. In einem gesunden Zustand wiegt er etwa 2,5 Kilogramm, ein kranker Darm mit seinen Schlacken, Dreck, Verschlackungen wiegt etwa 15 Kilogramm. Etwa 30 Tonnen Nahrung und 50.000 Liter Flüssigkeit werden im gesamten Leben im Darm verarbeitet. 80% unseres gesamten Immunsystems entsteht im Darm und findet dort seinen Ursprung. Er ist der Hauptverteiler von Vitalstoffen und Energie im Körper. Wenn der Darm nicht richtig arbeitet, kann unser Körper nicht optimal versorgt werden.



Aufgaben des Darms

Der Darm ist das Zentrum der Gesundheit. Er ist für folgende Bereiche verantwortlich:

• Verdauung

• Nährstoffaufnahme

• Energiebereitstellung

• Immunabwehr

• Mentale/psychische Balance

• Beteiligt an Vitamin- und Hormonproduktion

• Regulierung Wasser- und Mineralhaushalt

• Ausleitung von Giftstoffen


Ursachen einer gestörten Darmflora

Was schädigt eigentlich unseren Darm? Unsere heutige Ernährungsweise mit sauren Lebensmitteln und Genussmitteln, Stress, zu wenig Bewegung, Übergewicht, Medikamente und zu wenig Ballaststoffe sind nur ein paar Ursachen und führen zu einem Ungleichgewicht, durch das Krankheiten entstehen können. Diese können folgende sein: Krankheiten im Darm (Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, Leaky Gut, Parasiten); Seelische Erkrankungen (Depressionen, Migräne, chronische Müdigkeit, Erschöpfungssyndrom, Burnout, Schlafstörungen, Antriebslosigkeit, Ängstlichkeit, Libidoverlust, psychische Labilität, Demenz, uvm.); Hauterkrankungen (trockene Haut, eingerissene Mundwinkel, Ekzeme, Akne, Neurodermitis, Schuppenflechte) sowie weitere Erkrankungen wie beispielsweise Allergien, Heuschnupfen, Rheuma, MS, Arteriosklerose, Diabetes Typ II, Asthma, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Stoffwechselstörungen, chronische Schmerzen, uvm.


Wie du dir und deinem Darm etwas Gutes tun kannst

  • Ernähre dich vollwertig und abwechslungsreich! Nimm Ballaststoffe (Flohsamenschalen, geschrotete Leinsamen, Leinöl,..) zu dir; konsumiere hochwertige Bio-Lebensmittel und buntes Obst & Gemüse (80% Gemüse, 20% Obst), Spurenelemente, Kräuter,..

  • Trinke täglich mindestens 2 Liter Wasser/ Kräutertee!

  • Kaue langsam und lass dich dabei nicht von anderen Dingen ablenken!

  • Kümmere dich um deine mentale Gesundheit, indem du dein Stresslevel senkst, genügend schläfst, Mediationen und weitere achtsame Routinen in deinen Alltag integrierst.

  • Integriere Bewegung in deinen Alltag! Nimm dir vor, dass du dich mindestens 30 Minuten am Tag bewegst.

  • Plane 1-2 Mal im Jahr eine Darmkur/ Entgiftungskur zu machen, um deine Darmflora aufzubauen und Giftstoffe auszuleiten.

Veränderung braucht Zeit, deshalb integriere diese Tipps nach und nach in deinen Alltag. Du musst nicht von heute auf morgen alles umstellen.


Das Thema Darmgesundheit ist ein großes Themenfeld und ich könnte noch viele Zeilen darüber schreiben. Ich werde hier auf dem Blog immer wieder mal darauf eingehen. Wenn du Fragen dazu hast oder weitere Tipps für einen gesunden Darm möchtest, dann melde dich gerne persönlich bei mir oder hinterlasse einen Kommentar. Ich biete auch regelmäßig zusammen mit Kolleg:innen betreute Darm- und Entgiftungskuren an, melde dich hierzu auch jederzeit gerne bei mir.

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